ManaWGApp öffnenDie WG-Haushaltskasse: drei Wege
Klopapier, Putzmittel, Spülmaschinentabs: Kleinkram summiert sich und sorgt für Reibung. Eine gemeinsame Kasse kann das lösen, wenn klar ist, wie sie geführt wird.
Weg 1: Bargeldkasse
Alle zahlen monatlich einen festen Betrag in eine Dose, aus der gemeinsame Einkäufe bezahlt werden. Das ist anschaulich, aber unübersichtlich: Belege gehen verloren, niemand weiß den Stand, und wer wegzieht, will sein Geld zurück.
Weg 2: Gemeinschaftskonto
Ein Konto, auf das alle einzahlen, bietet Transparenz. Es braucht aber jemanden, der es führt und haftet, und bei vielen Banken Gebühren. Ein Konto auf den Namen einer Person birgt Risiko, wenn diese ausfällt.
Weg 3: Ausgaben erfassen und ausgleichen
Statt Geld vorzuhalten, zahlt jeder, was gerade fehlt, und trägt den Betrag ein. Am Monatsende zeigen die Salden, wer wem etwas schuldet. In ManaWG teilt ihr gleichmäßig oder nach eigenen Beträgen, die App schlägt Ausgleiche mit möglichst wenigen Überweisungen vor. Ihr überweist selbst und markiert als bezahlt.
Regeln für jede Kasse
Legt fest, was hineingehört (Haushaltsbedarf, Putzmittel) und was nicht (private Lebensmittel). Setzt eine Grenze, ab der vorher gefragt wird. Und bestimmt einen festen Tag für den Ausgleich.
Fragen
Wie viel Geld gehört monatlich in die WG-Kasse?
Das hängt vom Bedarf ab. Rechnet drei Monate eure tatsächlichen Gemeinschaftsausgaben zusammen und teilt durch die Zahl der Bewohner. Bei der Variante mit Ausgleich entfällt die feste Einzahlung.
Gibt es eine App für die WG-Kasse?
Ja, ManaWG ist kostenlos, auf Deutsch und zeigt Salden und Ausgleichsvorschläge.
Eure WG, an einem Ort.
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