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WG-Miete nach Zimmergröße aufteilen

Sind die Zimmer unterschiedlich groß, passt ein gleicher Mietanteil selten. Der Rechner verteilt die Miete nach der Fläche jedes Zimmers und rechnet die gemeinsam genutzten Räume gleichmäßig auf alle Personen um. Das Ergebnis ist ein Vorschlag, auf den ihr euch noch einigen müsst.

Von Abubakar Abditube (ManaWG) · Veröffentlicht am · Aktualisiert am

Rechner

Tragt die Miete ein, die Fläche jedes Zimmers in Quadratmetern und die Fläche der gemeinsam genutzten Räume wie Küche, Bad und Flur. Ob ihr Kalt- oder Warmmiete nehmt, entscheidet ihr selbst, die Rechnung bleibt gleich. Die vorbelegten Werte sind ein Beispiel. Eure Eingaben bleiben im Browser und werden weder gespeichert noch gesendet.

Zimmer in m² (2 bis 8)
Mietanteil je Zimmer
ZimmerFlächeMiete im Monat
Zimmer 112 m²225,00 €
Zimmer 218 m²300,00 €
Zimmer 324 m²375,00 €
Summe900,00 €

Die Formel mit Beispiel

Jedes Zimmer zahlt nach seiner Fläche, die Gemeinschaftsfläche wird gleichmäßig auf alle Personen verteilt. Als Formel: Anteil = Miete × (Zimmerfläche + Gemeinschaftsfläche ÷ Personenzahl) ÷ (Summe aller Zimmerflächen + Gemeinschaftsfläche). Beispiel: 900,00 € Miete, drei Zimmer mit 12, 18 und 24 m² und 18 m² Gemeinschaftsfläche. Jedes Zimmer bekommt 6 m² dazu und zählt dann 18, 24 und 30 m², zusammen 72 m². Auf den Cent wird so gerundet, dass die Anteile genau die Miete ergeben. Andere Modelle, etwa gleiche Anteile oder gemischte Aufteilungen, stehen unter WG-Kosten fair aufteilen.

Beispiel: 900 Euro Miete nach Zimmergröße

Beispiel: 900 Euro Miete nach Zimmergröße
ZimmerFlächeAnteil ohne GemeinschaftsflächeAnteil mit 18 m² Gemeinschaftsfläche
Zimmer 112 m²200,00 €225,00 €
Zimmer 218 m²300,00 €300,00 €
Zimmer 324 m²400,00 €375,00 €
Summe54 m²900,00 €900,00 €

Ohne Gemeinschaftsfläche zahlt jedes Zimmer nur nach der eigenen Fläche. Mit ihr werden die Unterschiede zwischen großen und kleinen Zimmern kleiner.

Zuschläge: Balkon, eigenes Bad, Dachschräge

Die Flächenformel kennt nur Quadratmeter. Ein Balkon, ein eigenes Bad oder eine Dachschräge machen ein Zimmer mehr oder weniger wert, doch es gibt dafür keinen festen Satz und keinen üblichen Prozentwert. Das ist Verhandlungssache in der WG. Einigt euch auf einen festen Eurobetrag im Monat. Damit die Summe aufgeht, zieht ihr einen Aufschlag erst von der Miete ab, teilt den Rest nach Fläche und rechnet den Aufschlag danach zum Anteil dieser Person. Bei einem Abschlag geht ihr umgekehrt vor. Bei einer Dachschräge messt ihr am besten die Fläche, die ihr wirklich nutzen könnt.

Nebenkosten, Strom und Internet

Gebt im Rechner die Miete ein, die ihr nach Fläche teilen wollt. Mit der Warmmiete steckt die Nebenkosten-Vorauszahlung schon im Ergebnis. Strom und Internet teilen WGs meist gleichmäßig, weil jede Person sie nutzt. Wie das geht und was bei Nachzahlungen gilt, steht bei WG-Nebenkosten.

Ergebnis in ManaWG übernehmen

Legt die Miete in der WG-Kasse als Fixkosten an: Betrag eintragen, Intervall ein Monat, bei „Bezahlt von“ die Person, die an den Vermieter überweist. Unter „Beteiligte & Aufteilung“ wählt ihr „Manuell“ und tragt für jede Person den Betrag aus dem Rechner ein. ManaWG zeigt an, ob die Anteile zusammen die Miete ergeben. Eine Aufteilung in Prozent gibt es nicht, ihr tragt Eurobeträge ein. Danach bucht die App die Miete jeden Monat automatisch als Ausgabe.

Häufige Fragen zu WG-Miete Rechner

Wie teilt man die Miete in der WG fair auf?

Eine gängige Möglichkeit ist die Aufteilung nach Zimmergröße: Wer mehr Fläche hat, zahlt mehr. Sind die Zimmer gleich groß, ist ein gleicher Anteil fair. Gemeinsam genutzte Räume rechnet ihr gleichmäßig auf alle Personen um, wie im Rechner oben.

Zählt die Gemeinschaftsfläche mit?

Sie kann, muss aber nicht. Ohne sie zahlt jedes Zimmer nur nach der eigenen Fläche. Mit ihr zahlt jede Person denselben Flächenanteil für Küche, Bad und Flur dazu, und die Unterschiede werden kleiner. Legt gemeinsam fest, welche Räume ihr als Gemeinschaftsfläche zählt.

Was tun, wenn ein Zimmer einen Balkon hat?

Dafür gibt es keinen festen Satz. Einigt euch auf einen Eurobetrag, den die Person mehr zahlt, und rechnet ihn wie oben beschrieben aus der Miete heraus. Haltet die Absprache schriftlich fest.

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