Eine Splid Alternative mit Putzplan und Einkaufsliste
Splid teilt Ausgaben, ohne dass sich jemand registrieren muss. Für eine WG reicht das oft nicht lange, denn der Haushalt besteht aus mehr als Rechnungen. ManaWG verbindet die Kasse mit dem Rest.
Was Splid gut macht
Splid arbeitet ohne Konto: Gruppe anlegen, Ausgaben eintragen, fertig. Das passt für Reisen oder einen Abend zu zweit. In ManaWG meldet sich dagegen jede Person an, mit Google oder E-Mail und Passwort. Dafür gehören Ausgaben, Salden und Verlauf fest zu eurer WG, und Mitbewohner kommen per Link oder Code dazu. Den Code könnt ihr jederzeit erneuern.
Was in Splid für eine WG fehlt
Splid hat keinen Putzplan, keine Einkaufsliste und keine wiederkehrenden Kosten. ManaWG bringt alle drei mit: Aufgaben wiederholen sich in Tagen oder Monaten und rotieren auf die nächste Person, die Einkaufsliste sieht jeder auf dem Handy, und Fixkosten werden automatisch als Ausgabe gebucht. Zusätzlich gibt es Vorräte, Kalender, Pinnwand und Chat, falls ihr sie braucht.
Fixkosten und Monatsabrechnung
Miete, Internet oder Strom legt ihr einmal als Fixkosten an. Das Intervall zählt in ganzen Monaten, eine Vorlage lässt sich pausieren. Am Monatsende zeigt die Abrechnung Gesamtsumme, Ausgaben je Kategorie und Überweisungsvorschläge. Sie kommt am 1. des Monats per Mail, und jedes Mitglied kann das einzeln abschalten. Bei gleichmäßig geteilten Fixkosten wandert der Cent-Rest zur nächsten Person.
Umzug per CSV-Import
Unter Import in eurer WG ladet ihr die Splid-CSV hoch. Ihr seht erst eine Vorschau, bevor etwas gespeichert wird, und könnt den Import im Verlauf wieder rückgängig machen. Übernommen werden nur Euro-Zeilen, andere Währungen lehnt ManaWG einzeln ab. Fremde Historie importieren dürfen nur WG-Admins. Wer nur Screenshots hat, liest ein Foto einer Ausgabenliste ein und korrigiert es vor dem Speichern.
Aufteilen und ausgleichen
Ausgaben teilt ihr gleichmäßig oder mit eigenen Beträgen pro Person. Die Cent gehen exakt auf. ManaWG schlägt vor, wer wem wie viel überweist, mit möglichst wenigen Zahlungen. Die Überweisung selbst macht ihr außerhalb der App und markiert den Betrag danach als bezahlt. Eine Erinnerung an Offenes gibt es auch, mit Abkühlzeit, damit niemand genervt wird.
Grenzen von ManaWG
Eine WG fasst höchstens 20 aktive Mitglieder. Die App ist nur auf Deutsch und rechnet nur in Euro. Es gibt keine App im App Store, ihr nutzt ManaWG im Browser unter app.manawg.com und legt sie auf dem Handy auf den Home-Bildschirm. Auch Kalender-Abo und Push-Hinweise funktionieren so, ohne dass ihr etwas aus dem Store installieren müsst.
Braucht ManaWG ein Konto?
Ja. Jede Person meldet sich mit Google oder mit E-Mail und Passwort an. Das ist der Unterschied zu Splid, das ohne Konto auskommt. Beitreten geht danach per Einladungslink oder Code.
Wie übernehme ich meine Daten aus Splid?
Exportiert die Ausgaben als CSV und ladet die Datei unter Import in eurer WG hoch. Nach der Vorschau bestätigt ihr den Import. Falls etwas nicht stimmt, macht ihr ihn im Verlauf rückgängig.
Was kostet ManaWG?
Nichts. Es gibt keine Bezahlstufe und keine Werbung. Alle Funktionen stehen jeder WG offen, auch Putzplan, Einkaufsliste und Fixkosten, ohne Aufpreis.
Kann ich Fremdwährungen eintragen?
Nein. ManaWG rechnet nur in Euro. Beim Import werden Zeilen in anderen Währungen einzeln abgelehnt, der Rest des Imports bleibt davon unberührt.
Gibt es ManaWG im App Store?
Nein. ManaWG läuft im Browser und lässt sich auf iPhone und Android als App auf den Home-Bildschirm legen. Ein Download aus dem Store ist nicht nötig.